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Künstlerwerkstatt mit Michael Golz

Atelier im Buchheim Museum in Bernried und Gesprächsforum am 05. August um 15 Uhr

(31. Juli 2018)


München / Bernried   –  Der Gewinner des 1. Preises des euward7, Michael Golz, verlegt vom 5. bis 12. August sein Atelier in das Buchheim Museum. Er arbeitet auf der Empore in der euward-Ausstellung weiter an seinem Lebenswerk der „Athoslandkarte“, die zum ersten Mal in vollem Ausmaß zu sehen ist. Besucher der euward-Ausstellung können Golz bei der Arbeit an der 130 Quadratmeter großen Landkarte über die Schulter schauen und mit ihm ins Gespräch kommen.

Als Auftakt zu diesem künstlerischen „work-in-progress“ findet am Sonntag, 5. August, ein Künstlergespräch statt. Über das Werk sprechen Michael Golz, die Galeristin und Golz-Entdeckerin Alexandra von Gersdorff-Bultmann aus Berlin, die Kunsthistorikerin Alessandra Vicentini aus Brixen und der euward-Kurator Klaus Mecherlein.


Sonntag, 05. August 2018, 15 Uhr
in der euward Ausstellung
im Buchheim Museum, Am Hirschgarten 1, 82347 Bernried
Teilnahme frei mit gültigem Museumsticket

Übersetzung in Gebärdensprache


euward ist der Europäische Kunstpreis für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung. Die Ausstellung präsentiert bis zum 9. September die Werke der Preisträger und der Nominierten des international einzigartigen Kunstpreises, der von der Augustinum Stiftung verliehen wird.


Michael Golz, Jahrgang 1957, lebt in Mülheim an der Ruhr. 1974 begann er mit seinen Kartenprojekten, der mit der Hand gezeichneten „Athos Landkarte“. Eine zirka einhundertdreißig Quadratmeter große, auf Papier gezeichnete und gemalte Landkarte bildet den Kern. Golz kartografiert seine Fantasiewelt in bislang 160 Kartenteilen, er zeichnet sie aus der Vogelperspektive und beschreibt sie verbal in einem umfangreichen literarischen Glossar.


Alexandra von Gersdorff-Bultmann, Jahrgang 1942, ist Initiatorin und Leiterin der Galerie Art Cru Berlin. Sie entdeckte das erstaunliche Gesamtkunstwerk von Michael Golz. Nach dem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München folgte eine Ausbildung zur Ergotherapeutin. Die gemeinnützige Galerie Art Cru besteht seit 2008 und ist die erste Galerie für Outsider Art in Berlin. 


Alessandra Vicentini, Jahrgang 1991, hat an der Universität Trient „Beni culturali“ und in München Kunstgeschichte studiert. Aktuell promoviert sie im Fach Kunstgeschichte und absolviert eine Ausbildung als Kunsttherapeutin. Vicentini ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Bayerischen Museumsakademie und am Museumspädagogischen Zentrum München im Bereich Vermittlung tätig.


Klaus Mecherlein, Jahrgang 1960, ist Kunstwissenschaftler, Ausstellungskurator und Lehrbeauftragter der Hochschule München. Nach dem Studium der Kunstpädagogik und Kunstgeschichte in München gründete er 1992 das Atelier Augustinum, eine Ateliergemeinschaft für Outsider Künstler des Augustinum. Seit 2000 ist er Kurator des euward der Augustinum Stiftung.


Der euward 7 wird gefördert von der Aktion Mensch e.V. und der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung, München. Informationen unter www.aktion-mensch.de und www.ehw-stiftung.de.

 
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